Finnland

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Welle von 24-Stunden-Streiks gegen Regierungspläne

Am 14. Dezember organisierte der finnische Gewerkschaftsbund SAK einen landesweiten Streiktag gegen die Pläne der rechten Regierung, die Arbeitsrechte zu verschlechtern. Laut Gewerkschaft beteiligten sich rund 100.000 Gewerkschafter an den Streiks. Betroffen waren vor allem der öffentliche Verkehr, der Einzelhandel, die Industrie, die Häfen und die Bauwirtschaft. Die Regierung sprach von einem 100- bis 130-Millionen-Schaden. Zu den geplanten "Arbeitsmarktreformen" gehören: Senkung von Beihilfen, Streichung der Bezahlung des 1. Krankentages, Einschränkungen bei Streikrecht, Abbau der Rechte von Migranten und weitere.