Kurz vor der umweltpolitischen Aktionswoche
Dresden: Wir haben es getan - Umweltaufbaugruppe gegründet!
Kurz vor Beginn der umweltpolitischen Aktionswoche vom 2. bis 9. Dezember 2023, die mit dem Umweltkampftag am 9. Dezember abschloss, haben wir die Umweltaufbaugruppe der MLPD in Dresden gegründet.
Neugegründet gibt es kein Ausruhen in einer Zeit der begonnenen globalen Umweltkatastrophe. Schuld ist das imperialistische Weltsystem, das noch unbeirrt die Existenz der Menschheit und der Natur bedroht. Auch ist nicht auszuschließen, dass ein Dritter - wahrscheinlich atomarer - Weltkrieg entfacht werden kann. Die internationalen Monopole betreiben rücksichtslos ihren Raubbau an Mensch und Natur. Wir werden in allen Kämpfen dagegen die sozialistische Perspektive einbringen. Nur im echten Sozialismus wird sich die Menschheit retten können. Unsere neue Gruppe wird sich nicht hinter Mauern verstecken, sondern wir wollen sichtbar werden und raus in die Öffentlichkeit, da wo wir hingehören. Das Buch „Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen" wird unser ständiger Begleiter sein, wo immer wir sind und zum Vertrieb bereit stehen.
Heraus zum Umwelttag! Dazu rief zum 9. Dezember 2023 das Internationalistischee Bündnis Dresden auf. Unter dieser Losung trafen wir uns und bauten zwei Büchertische auf, einen von der Umweltgewerkschaft und einen von der MLPD. Am Wiener Platz war sehr viel Publikum unterwegs. Ein Teil der Leute blieb stehen und horchte, andere aüßerten auch flapsige Bemerkungen. Das war manchmal sehr zwiespältig wie „Ich finde das gut, was ihr macht, aber ich wähle aus Protest trotzdem die AfD". Dabei ist gerade die AfD der offenste Leugner der globalen Umweltkatastrophe und alle ihre sogenannten umweltpolitischen Forderungen zielen darauf ab, Macht und Profite der in Deutschland sitzenden internationalen Übermonopole im Energie-, Chemie- und Automobilbereich zu stärken.
Wir kamen an den Büchertischen sowie beim Verteilen der Aufrufe in Gespräche, die auch etwas länger geführt werden. Es ging darum, dass man in Familien schon überlegt , wie man zu erneuerbarer Energie kommt, ob es etwas bringt, sich kleine Solaranlagen auf dem Balkon zu installieren. Wir hatten auch positive Ereignisse, so dass sich eine Frau mit zwei Kinder in der Umweltgewerkschaftsliste eingeschrieben hat. Sie sagte: "Ich würde gern zu Treffen kommen, habe aber niemanden, bei dem ich die Kinder lassen kann." Was sagt man dann: „Einfach mitbringen".
Es wurde einmal das Buch „Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen" verkauft. Auf den Unterstützerlisten zur Umweltstrategiekonferenz im April 2024 konnten wir einige Unterschriften sammeln. Unter den verschiedenen Beiträgen war auch eine Solidaritätserklärung der Umweltgewerkschaft mit Greta Thunberg. Herausragend war, als einer unsererTeilnehmer unser Anliegen in mehreren Sprachen übersetzte.