Imperialistischer Ökologismus

Imperialistischer Ökologismus

Gina Rinehart, australische Bergbau-Milliardärin, setzt jetzt auf "Energiewende"

Gina Rinehart, australische Bergbaumilliardärin, hat nun auch die sogenannte „Energiewende“ als Maximalprofit bringendes Geschäft entdeckt.

Korrespondenz aus Ingolstadt

Sie setzt nun auf Lithium und seltene Erden. Sie hat 19,9 des australischen Lithium-Konzerns Liontown Resources übernommen und kam damit einem US- Konkurrenten zuvor. Es geht auch um das Projekt Kathleen Valley. Es wird vermutet, dass dies die größte australische Lithium-Lagerstätte ist. Lithium wird massenhaft für die Batterieherstellung für die Elektromobilität gebraucht. Das ist der bisher größte Coup der Dame auf dem Feld der sogenannten Energiewende, die mit ihrem Raubbau an Rohstoffen keineswegs "umweltfreundlich" ist.

 

Gina Reinhart gilt als reichste Frau Australiens. Ihr Vermögen wird auf 21 Milliarden Franken geschätzt. Seinen Aufstieg erzielte der Konzern hauptsächlich mit Eisenerz. Dazu kamen Kohle, Kupfer, Kali, Gold, Vieh und Milchprodukte. Zeitweise auch Medien. Die westaustralischen Eisenerzminen Roy Hill und Hope Downs mit vier Tagebauprojekten gehören ihr. Sie hat die zweitgrößte Rinderherde und den meisten Landbesitz in Australien. Beschäftigte müssen unterschreiben, dass sie nichts über den Konzern nach außen geben. Sie steht für eine extrem reaktionäre und massenfeindliche Politik und Weltanschauung. Wes Geistes Kind solche Leute sind, wird auch daran deutlich, dass sie die Idee ihres Vaters unterstützte, Atomkraft zum Einsatz zu bringen, um einen künstlichen Hafen in Nord-West Australien zu errichten. Er sollte den Export des Eisenerzes profitabler machen.

 

Rinehart ist eine extreme Repräsentantin des imperialistische Ökologismus und der Geschäftemacherei unter dessen Deckmantel. Dazu heißt es in "Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen": "Einziges Ziel dieser Ideologie ist, die kapitalistische Gesellschaft unter allen Umständen aufrechtzuerhalten, dem eigenen Monopolkapital und Staat Vorteile im internationalen Konkurrenzkampf zu verschaffen und dafür das wachsende Umweltbewusstsein der Massen zu zersetzen. ... Die Maßnahmen dieser Aktionsprogramme (Anpassungsstrategien) haben strenge Auswahlkriterien. Ihre Verwirklichung hängt davon ab, ob sie unter der Flagge der Vereinbarkeit von Ökologie und kapitalistischer Ökonomie dem Maximalprofit bringenden Geschäft dienen." (Seite 426)