COP28 in Dubau
OPEC-Generalsekretär Haitham al-Ghais ruft dazu auf, Abkehr von fossilen Energien zu blockieren
In einem Aufruf mahnt OPEC-Generalsekretär Haitham al-Ghais die Mitgliedstaaten seiner Organisation, es bestehe "äußerste Dringlichkeit", sich in Dubai Beschlüssen zur Abkehr von fossilen Energien zu widersetzen. Erst am Dienstag hatte der Bericht zum "globalen Kohelnstoffbudget" gezeigt, dass die CO2-Emmissionen weiter steigen. Sie erreichen demnach 2023 mit voraussichtlich 36,8 Milliarden Tonnen einen neuen Rekordwert. Selbst gegen die völlig unzureichenden Absichtserklärungen, die Nutzung fossiler Energieträger einzuschränken, laufen die Öl- und Gaskonzerne Sturm. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock nutzt den ultrareaktionären Vorstoß von Al-Ghais, um sich als Klimaschützerin zu profilieren. "Keine Allianz der fossilen Macht, sondern eine Allianz des Machens" müsse den Weg in die Zukunft aufzeigen, sagte sie weiter. Schließlich sei regionen- und kontinentübergreifend gezeigt worden, "dass Klimaschutz eben auch wirtschaftliche Entwicklung bedeuten kann". Das folgt dem Kurs der Monopole, in erneuerbare Energien dann zu investieren, wenn man damit Maximalprofit scheffeln kann.