Studierendenpolitischer Ratschlag
Der Weg der Studierenden führt aus dem Antikommunismus heraus
Die Koordinierungsgruppe des Studierendenpolitischen Ratschlags veröffentlichte eine aktuelle Positionierung mit dem Titel: "Der Weg des Studierendenpolitischen Ratschlags bewährt sich – für größere Breite antikommunistische Mauern überwinden!" RF-NEWS dokumentiert die Erklärung in Auszügen.
In wenigen Tagen beginnt der Ratschlag mit einem spannenden Programm aus sechs Foren, Diskussion, großem Konzert und Demonstration. Die Mobilisierung und Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Mobilisiert wird online nicht nur über die eigene Homepage sondern auch über einen eigenen Instagram – Kanal. Dass der Ratschlag alles andere als neutral sein will, macht die Koordinierungsgruppe voran in ihrer Positionierung überdeutlich.
Dort schreiben die Studierenden unter anderem: „Wir werden uns mit vielen Fragen beschäftigen, von grassierender Massenarmut in der Studierendenschaft, über Semesterticket bis BAföG, über die Gleichberechtigung bis zur Kritik an bürgerlichen Lehrinhalten und – methoden. Wir stellen aber auch die Menschheitsfragen und wollen Antworten: Welche Dimension hat die Umweltzerstörung? Wie dagegen kämpfen? Was tun gegen Kriege und rechte Regierungen? Welche tieferen Ursachen hat die Krise des kapitalistischen Ausbildungssystems? Dieser Weg bewährt sich! Der Ratschlag stößt auf viel Interesse und wird gemeinschaftlich vorbereitet.“
Auch zur Perspektive aus der Krise ist die Positionierung klar: „Kapitalismuskritik ist bei Studierenden hoch im Kurs. In der aktuellen Lage in einer Uni-Blase zu bleiben wäre auch absurd. Immer mehr Studierende lösen sich aus der Umklammerung der Regierungsparteien. Eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung ist der Wunsch vieler Studierender. Wer heute konsequent gegen den Kapitalismus ist, muss über den Sozialismus sprechen.“
Dabei gibt es auch Hindernisse zu überwinden. „Freien Zusammenschluss der Studierenden (fzs) und den AStA Göttingen hält von der Zusammenarbeit bisher ab, dass auch die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) Unterstützerin des Ratschlags ist und Mitglieder mitarbeiten.“
Die Koordinierungsgruppe erwidert „Auch der AStA setzt sich ein ‚für eine bessere Gesellschaft und gute Lebensbedingungen‘, wie es auf der Homepage heißt. Warum dann ein Stoppschild bei Marxisten-Leninisten aufstellen?“ und hält an dem Prinzip der weltanschaulichen Offenheit auf antifaschistischer Grundlage fest.
Die ganze Positionierung kann man hier auf der Homepage des Studierendenpolitischen Ratschlags lesen.