Sri Lanka
Colombo: Streik der Arbeiter bei Telecom
Am 24. November traten rund 5.000 Beschäftigte der Sri Lanka Telecom (SLT) in einen eintägigen, landesweiten Streik gegen die Privatisierung von SLT und die Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen. Rund 2.000 Arbeiter waren aus dem ganzen Land nach Colombo gefahren, um gemeinsam vor der SLT-Zentrale zu protestieren. Organisiert wurde der Streik von der Gewerkschaft Telecom Trade Union Front (TTUF). Die demonstrierenden Arbeiter ließen sich auch nicht durch Wasserwerfer der Polizei aufhalten. Die laufende Privatisierungswelle ist Teil des Krisenprogramms, das die Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds abgeschlossen hat, wegen der hohen Staatsverschuldung.