Kritik von ver.di

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ARD setzt Abbau von Radioprogrammen fort

Die von den Intendantinnen und Intendanten in ihrer Sitzung am 30. November in Köln bekannt gegebenen Pläne für die Radio-Programme der ARD-Sender löst Kritik aus. Die Vielfalt der von der Rundfunkabgabe finanzierten Radiosendungen wird eingeschränkt. Weniger Regionalität, mehr einheitlich für alle ARD-Sender produzierte Programmschienen und das Verdrängen von Hörspielen in die vorrangig digitale Verbreitung über die ARD-Audiothek sind Kernthemen der Beschlüsse der ARD. Für die freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet der Abbau der Radioprogramme massive Auftrags- und Lohneinbußen.