Mörderischer Konkurrenzkampf
China auf dem Weg auch zur militärischen Supermacht
Auf ihrem 11. Parteitag analysierte die MLPD: "China wurde zur wirtschaftlichen Supermacht und ist auf dem Weg, politische und militärische Supermacht zu werden und den USA den Rang der einzigen Supermacht streitig zu machen."
Mit ihrem Anspruch, die weltweit führende Seemacht zu bleiben, was sie derzeit noch ist, kommt der Hauptkriegstreiber USA in Bedrängnis.
Die Marine der Volksrepublik China hat die USA vor drei Jahren, gemessen an der Zahl der Schiffe, überholt. Bis in sieben Jahren soll sie über 440 Einheiten verfügen, die USA werden dann derer 290 haben. So die Neue Züricher Zeitung in einem Artikel vom 23. November.
Noch sind die USA unter anderem mit elf Flugzeugträgern und ihrer U-Boot-Technik überlegen. Allerdings nehmen auch die Fronten potentieller Seeschlachten zu. Da ist die Herausforderung durch den Vormachtanspruch des neuimperialistischen Iran im Persischen Golf und im Arabischen Meer. Russland erhebt seinen neuimperialistischen Anspruch auf die enormen Ressourcen der Arktis.
Eine von der NZZ zitierte Studie geht davon aus, dass im Kriegsfall mit China dem US-Imperialismus allein im Pazifik 100 Tanker fehlen würden. Das befeuert nun in den USA den Wettbewerb unter Politikern und Präsidentschaftskandidaten um die besten Hochrüstungspläne für die Navy. Das wird in jedem Fall Unsummen von Dollar verschlingen, so die Forderung nach dem Bau einer dritten Werft für nuklear angetriebene Schiffe.