Mettingen
52,60 Euro Spenden für die Spendensammlung „Gaza soll leben“ bei Daimler
Am 31. Oktober und am 7. November standen wir mit dem Schild: „Nein zur faschistischen Hamas. Nein zum faschistoiden Regime Netanjahus. Ja zum berechtigten Befreiungskampf des palästinensischen Volkes!“ vor dem Gießereitor von Daimler in Mettingen und sammelten Spenden.
Insgesamt haben wir 52,60 Euro von 15 bis 20 Kolleginnen und Kollegen erhalten. Manche zückten gleich bei der Ansprache ihre Geldbörse oder entschuldigten sich, weil sie nur ihre Karte dabei hatten. Einige suchten extra nach einem 5- oder 10 Euro Schein.
Einige fragten, ob es wirklich für die Menschen in Gaza sei und wie das Geld dorthin käme. Es gab auch jemanden, der nicht spendete, weil er für die Hamas ist. Andere fanden den Krieg Israels ungerecht, waren aber auch verwirrt über die Regierungspropaganda, dass es „antisemitisch“ sei, den Befreiungskampf Palästinas zu unterstützen, und über den Aufruf, den Vernichtungskrieg Israels zu unterstützen.
Einer bedankte sich ausdrücklich für die differenzierte Darstellung der Situation. Er sagte aber: „Ich spende nie, das ist bei mir ein Prinzip“. Wir antworteten: „Praktische Solidarität ist eine wichtige Waffe der Völker und der Arbeiter“. Das mit dem „Niemals spenden“ müsse er sich noch einmal überlegen. Es kämen noch schwere Zeiten auf uns zu. Er bedankte sich nochmals herzlich und mit einem „Wir sehen uns ja wieder“.