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Würdiges Gedenken an 100 Jahre Hamburger Aufstand

Am Montag, dem 23. Oktober - dem 100. Jahrestag des Beginns des Hamburger Aufstandes - organisierte die Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt gemeinsam mit der MLPD ein würdiges Gedenken auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Würdiges Gedenken an 100 Jahre Hamburger Aufstand
Foto vom Gedenken (rf-foto)

Dort befindet sich gleich neben dem Haupteingang der Ehrenhain für die Widerstandskämpfer gegen Faschismus und Krieg. Auch an zahlreiche Kommunistinnen und Kommunisten wird hier mit Gedenksteinen erinnert.


Die rund 30 Teilnehmer der Gedenkveranstaltung verfolgten lebhafte Kurzreden zum Gedenken und zu den Lehren aus dem Hamburger Aufstand von 1923. Große Einigkeit herrschte in den verschiedenen Beiträgen über die Lehren für heute. Jürgen Bader, Bezirksvorsitzender der MLPD in Hamburg West, rief dazu auf, unsere revolutionäre Arbeiterpartei MLPD zu stärken und wichtige Lehren für ideologisch-politische Klarheit, Geschlossenheit und Konzentration auf die Arbeiterklasse zu ziehen. Das erfordert auch, den Anstrengungen zur Schmiedung der Einheitsfront aller Unterdrückten größte Bedeutung beizumessen. Angesichts all der imperialistischen Krisen können wir der sozialistischen Perspektive zu neuem Ansehen verhelfen!


Dafür standen auch die Redebeiträge der iranischen Genossinnen und Genossen vom Rat der Sozialisten, der Freidenker Hamburg und von Fadaiyan Minority Hamburg. Dort hieß es: „Lasst uns also Hand in Hand gehen, die Schwächen der Bewegung überwinden und der Weltrevolution einen Schritt näher kommen. Es lebe die Revolution! Es lebe der Sozialismus!“


Mit vier Porträts wurden Genossinnen und Genossen der KPD aus dem Hamburger Aufstand vorgestellt. In stillem Gedenken bestand die Möglichkeit, Kerzen und Blumen an den Gedenksteinen niederzulegen.

 

Es war ein würdiger Auftakt für die Gedenkwoche und im Vorfeld der Großkundgebung der MLPD am kommenden Samstag, 15 Uhr Eckernförder Straße 70 (ehemalige Kurt Tucholsky Schule).