Kein Kampf darf mehr alleine stehen!

Kein Kampf darf mehr alleine stehen!

ICOR-Parteien organisieren weltweite Solidarität mit Palästina - Paris: "Die Leute standen Schlange an unserem Büchertisch"

Aus Nepal in Asien, aus Uruguay in Südamerika und aus Paris erreichen uns Berichte über große Demonstrationen auf Initiative oder mit der Beteiligung von Mitgliedsorganisationen der revolutionären Weltorganisation ICOR. In vielen weiteren Ländern werden Proteste in Solidarität mit dem gerechten Befreigungskampf des palästinensischen Volkes organisiert. So waren auch in London zwei Demonstrationen mit jeweils über 100 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Von Korrespondenten aus Frankreich, Nepal und Uruguay
ICOR-Parteien organisieren weltweite Solidarität mit Palästina - Paris: "Die Leute standen Schlange an unserem Büchertisch"
Stand und Büchertisch der UPML bei der Solidaritätskundgebung auf dem Platz der Republik am 23. Oktober in Paris (Foto: UPML)

In Paris fand gestern auf dem Platz der Republik eine Kundgebung für einen gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten mit über 20 000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen statt. Das Demonstrationsrecht war in hartnäckigem Kampf durchgesetzt worden - siehe Korrespondenz vom Freitag aus Paris.

 

Die französische ICOR-Partei Union Prolétarienne Marxiste-Lenininiste (UPML) war mit einem Büchertisch dabei und machte Werbung für die Einheitsfront: «Demonstrieren und protestieren ist gut – reicht aber heute nicht mehr. In diesen Zeiten müssen wir unsere Kräfte besser organisieren und stärken. Kommt zu unserer Veranstaltung.» Das offenen Mikrofon fand viele Zuhörer und Zuhörerinnen und löste engagierte interessante Debatten über den notwendigen Widerstand aus. Auch auf unsere Ablehnung der Hamas wurde oft mit Kopfnicken oder zumindest ernsthaftem Zuhören reagiert. Die Leute trugen sich reihenweise in unsere Mitmachlisten ein. Die UPML: "Wir werden unsere Veranstaltung 'Kein Kampf darf mehr alleine stehen!' gut vorbereiten, so dass jeder nach seinen Möglichkeiten aktiv werden kann."

 

Aus Kathmandu wird berichtet, dass in Nepal Demonstrationen gegen den andauernden Krieg in Israel stattfanden. Die Revolutionäre Kommunistische Partei Nepals protestierte vor der israelischen Botschaft in Kathmandu und forderte den Stopp des israelischen Angriffs auf Gaza. Die Revolutionäre Kommunistische Partei Nepals versuchte, ein Memorandum an die israelische Botschaft zu übermitteln, aber als die Botschaft das Memorandum nicht verstehen wollte, wurde es bei einer Demonstration auf den Straßen öffentlich verlesen. Israel und die USA warfen dem palästinensischen Volk vor, Terror zu verbreiten. Die Demonstranten forderten nachdrücklich, Palästina vor dem Krieg zu bewahren und den Frieden in Palästina.

Auch in Uruguay finden Demonstration in Solidarität mit Palästina statt. Tausende von Menschen, organisiert von 40 sozialen und politischen Organisationen, darunter die ICOR-Partei Revolutionäre Kommunistische Partei von Uruguay (URY), marschierten durch das Zentrum der der Hauptstadt Montevideo, um ihre Solidarität mit dem palästinensischen Volk zu demonstrieren. In Solidarität mit dem gerechten Kampf des palästinensischen Volkes forderten die Demonstranten ein Ende des Völkermordes und hinterfragten die Haltung der rechtsgerichteten Regierung von Lacale Pou.

 

 

 

Monika Gärtner-Engel, Co-Präsidentin der United Front, hat für die United Front Deutschland einen Spendenaufruf auf den Weg gebracht. Darin heißt es: "Im palästinensischen Gazastreifen droht nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sie ist bereits da. Deshalb spendet / spenden Sie für die humanitäre Hilfe an die Masse der Bevölkerung im Gazastreifen! Wir garantieren die verlässliche Übergabe von 100 % der Gelder zu eben diesem Zweck. Spendenkonto Solidarität International IBAN DE 86 5019 0000 6100 8005 84 Stichwort: United Front Gaza"