Dresden

Dresden

115 Euro Spenden für Hilfsgüter in Gaza gesammelt

Aufgrund der aktuellen Situation beschloss die Dresdner Montagsaktion, am Donnerstag eine außerordentliche Kundgebung zur Solidarität mit Palästina durchzuführen. Diese wurde vom Dresdner Ordnungsamt ohne Auflagen genehmigt.

Korrespondenz
115 Euro Spenden für Hilfsgüter in Gaza gesammelt
Solidarität mit dem palästinensischen Befreiungskampf am 19. Oktober in Dresden (rf-foto)

Das war eine hervorragende Entscheidung: rund 50 feste Teilnehmer, viele davon mit Freunden oder Familie in Gaza, folgten unserer Einladung mit zahlreichen Transparenten, Palästina- Fahnen, Schildern, usw..

 

In einer bewegenden Veranstaltung erzählten viele mutig von der aktuellen Situation in Gaza, von Mord, Elend, Zerstörung und Hunger, aber auch vom unermüdlichen Kampf des palästinensischen Volkes. Wir verurteilten einhellig den Überfall der faschistischen Hamas, griffen aber auch die jahrzehntelange aggressive Siedlungspolitik und Unterdrückung der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern an. In einer Schweigeminute gedachten wir der israelischen und palestinensischen Opfer der letzten Tage.

 

Kriege, Krisen, Katastrophen weltweit: Das hat nichts mit Religionen zu tun. Die Wurzel all diesen Übels liegt im imperialistischen Weltsystem. Nur der echte Sozialismus kann das beenden. Dies hob der Beitrag der MLPD hervor.

 

Wir kritisierten auch die „Antisemitismus- Keule“ der Bundesregierung, die alle unter Generalverdacht stellt, die Kritik an Israel äußern und diesen Konflikt im Nahen Osten nutzt, um demokratische Rechte und Freiheiten in Deutschland weiter abzubauen.

 

Eine Schlussfolgerung von uns allen war, dass wir enger zusammenrücken und enger zusammenarbeiten wollen. Dabei müssen wir wachsam sein, mit wem wir uns zusammentun: Faschisten in Sachsen verkaufen T- Shirts mit der Aufschrift: „Free Palestine“. Diese sind aber Feinde der internationalistischen Völkerfreundschaft und stehen im krassen Gegensatz zur internationalen Solidarität.

 

Am Ende sammelten wir noch 115 Euro Spenden für Hilfsgüter in Gaza. Mit dem Lied „We will not go down in Gaza tonight“ beendeten wir diese bewegende Kundgebung, für deren Durchführung sich sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedankten.

 

Monika Gärtner-Engel, Co-Präsidentin der United Front, hat für die United Front Deutschland einen Spendenaufruf auf den Weg gebracht. Die 115 Euro von der Dresdner Solidaritätskundgebung sind ein Ergebnis dieses Aufrufs. Rote Fahne News wartet gespannt auf weitere Berichte über Spendensammlungen für die Palästinenser im Gazastreifen. In dem Spendenaufruf von United Front Deutschland heißt es: "Im palästinensischen Gazastreifen droht nicht nur eine humanitäre Katastrophe, sie ist bereits da. Deshalb spendet / spenden Sie für die humanitäre Hilfe an die Masse der Bevölkerung im Gazastreifen! Wir garantieren die verlässliche Übergabe von 100 % der Gelder zu eben diesem Zweck.

 

Spendenkonto Solidarität International IBAN DE 86 5019 0000 6100 8005 84 Stichwort: United Front Gaza"