Yaoundé (Kamerun)
Überschwemmungen und Deichbruch mit Todesopfern
In den letzten Tagen kam es zu sintflutartigen Regenfällen in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns. Bei einem Deichbruch in Yaoundé starben 23 Menschen, darunter mehrere Kinder.
In den letzten Tagen kam es zu sintflutartigen Regenfällen in Yaoundé, der Hauptstadt Kameruns. Bei einem Deichbruch in Yaoundé starben 30 Menschen, darunter mehrere Kinder.
Die Genossen der ICOR-Organisation UPC-Manidem versichern uns per Telefon, dass sie selbst nicht betroffen sind : "Die Stärke der Regenfälle hat uns alle überrascht. Gegenwärtig ist hier Regenzeit, die normalerweise bis November dauert. Ein solch starker Sturzregen ist aber eindeutig Folge der Klimaveränderung. Nicht wenige Familien leben hier in gefährlichen Zonen, die normalerweise nicht bebaubar sind. Es fehlt an Sozialwohnungen, es gibt keinen Bebauungplan. Doch immer mehr Menschen drängen vom Land in die Städte, um leben zu können. Manche bauen auf billigem, aber fast sumpfigem Boden oder eben in Deichnähe. Der Staat ist hauptverantwortlich für die Zustände, aber manche Mitbürger bereichern sich auch mit sochen Geschäften. Jetzt werden die Überlebenden versorgt. Viele Familien haben alles verloren.".