Brasilien
Sao Paulo: Widerstand gegen Politik der Privatisierung
Am 3. Oktober traten im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo die Beschäftigten von fünf Regionalbahnen und fünf Metro-Linien, zusammen mit den Arbeitern in den Wasser- und Abfallbetriebe in einen 24-Stunden-Streik. Der richtet sich gegen die Pläne von Gouverneur Tarcisio de Freitas, die Politik der Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen beschleunigt voranzutreiben. Seit Wochen schon kommt es auch zu Streiks der Beschäftigten an Universitäten zusammen mit Studenten, gegen Stellenstreichungen und andere Kürzungen. Der Bundesstaat Sao Paulo ist der größte und wirtschaftlich stärkste Bundesstaat Brasiliens.