Gazastreifen

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Katastrophale Zustände in Krankenhäusern von Gaza

Israel setzt seit vorgestern immer wieder weißen Phosphor gegen Gazas Zivilbevölkerung ein. Der Einsatz von Phosphorbomben gegen Zivilisten ist international verboten und gilt als Kriegsverbrechen.

Korrespondenz

Gazas einziges Energiekraftwerk steht seit gestern still, weil es keinen Treibstoff mehr hat. Israel hat sofort die Lieferung von Strom, Treibstoff und Wasser in den Gazastreifen eingestellt, den es seit 16 Jahren besetzt hält.

 

Für Krankenhäuser ist das eine Katastrophe. Neugeborene und Dialysepatienten geraten in Lebensgefahr. Gesundheitsbehörden berichten, dass Israel die Einfuhr von medizinischen Hilfsgütern in den Gazastreifen blockiert. Ein humanitärer Konvoi aus Ägypten, der medizinische Hilfsgüter transportierte, wurde am Dienstag mit einem israelischen Luftangriff bedroht.

 

Über 260.000 Menschen (10% der Gesamtbevölkerung) sind innerhalb des Gazastreifens auf der Flucht, die von Israel abgeriegelte Küstenenklave verlassen können sie nicht. Mehr als 175.000 von ihnen suchen Schutz in 88 von der UN betriebenen Schulen, mindestens vier davon wurden von Israel schon bombardiert. Das Knessetmitglied Tali Gottlief von der regierenden Likud-Partei forderte den Einsatz von Atomwaffen gegen Gaza!