Türkei/Kurdistan

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Erdogan-Regime führt Feldzug gegen Demokraten und Revolutionäre in der Türkei

Nach dem Selbsttötungsanschlag in Ankara greift türkisches Militär massiv Ziele in Südkurdistan/Nordirak an und führt in der Türkei willkürliche Verhaftungen fortschrittlicher und revolutionärer Menschen durch.

Korrespondenz

Diese Angriffe sind entschieden zu verurteilen (siehe hier: Die Angriffe des türkischen Militärs auf Südkurdistan entschieden verurteilen - Auseinandersetzung um untaugliche Methoden).

 

Die Massenfestnahmen in der Türkei haben mit dem Anschlag auf die Generaldirektion für Sicherheit des Innenministeriums in Ankara direkt überhaupt nichts zu tun. In landesweiten Operationen gegen die demokratische und kurdische Opposition wurden in den letzten Tagen mindestens 112 Personen festgenommen. Nach Angaben von Innenminister Ali Yerlikaya sind allein am 4. Oktober bei landesweiten Operationen 37 Personen inhaftiert worden. Die Festnahmen erfolgten in den Provinzen Istanbul, Wan (tr. Van), Riha (Urfa), Xarpêt (Elazığ), Düzce, Amed (Diyarbakır), Bursa, Edirne, Kırklareli, Kilis, Îdir (Iğdır), Hatay, Adana, Gurgum (Maraş) und Denizli. Am 2. Oktober waren mindestens 20 Personen in Istanbul und Kırklareli festgenommen worden, betroffen waren hauptsächlich Mitglieder des Demokratischen Kongresses der Völker (HDK) und der Demokratischen Partei der Völker (HDP). Es trifft aber auch kritische Journalisten und andere.

 

Die MLPD verurteilt diese Verhaftungen und die faschistischen Angriffe des Erdogan-Regimes entschieden. Die deutsche Bundesregierung muss ihre Zusammenarbeit mit der türkischen Regierung beenden!