5000 Todesopfer?
Katastrophale Überschwemmung Libyens
Bei dem schweren Unwetter und den verheerenden Überschwemmungen in Libyen sind laut Rettungskräften mindestens 2.300 Menschen ums Leben gekommen.
Bei dem schweren Unwetter und den verheerenden Überschwemmungen in Libyen sind laut Rettungskräften mindestens 2.300 Menschen ums Leben gekommen. In einer Eilmeldung von 18 Uhr ist sogar von 5000 Todesopfern die Rede. 7.000 Menschen seien verletzt worden.
Besonders betroffen ist die Stadt Derna. Auch andere Städte wie Al-Baida, Al-Mardsch, Susa und Schahat sind betroffen. Der Bürgermeister in Schahat sprach von rund 20.000 Quadratkilometern überfluteter Gebiete, einer Fläche etwa so groß wie Sachsen-Anhalt. Oberhalb der Stadt mit 125.000 Einwohnern waren nach Angaben der Libyschen Nationalarmee Dämme geborsten und ganze Stadtteile daraufhin mit ihren Bewohnern ins Meer gespült worden. Auf Videos war zu sehen, wie Wassermassen durch das Stadtzentrum strömten, wo früher nur ein Bach war.
Nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und vom Roten Halbmond werden noch etwa 10.000 Menschen vermisst. Wie schon in Griechenland, Bulgarien und der Türkei ist das Sturmtief "Daniel" an den Überschwemmungen beteiligt. Die Lage in Libyen ist noch katastrophaler als in den genannten Ländern.