Bottrop

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„Wenn schon Neustart, dann richtig!“

Der folgende Artikel ist in der Zeitung „Vortrieb“, Zeitung der Bergarbeiterbewegung in Deutschland, erschienen:

Aus Kollegenzeitung „Vortrieb“

In Bottrop startet ein Bürgerbegehren gegen die Entscheidung der SPD-Stadtspitze, ein neues Rathaus zu bauen. Das ist kritisch zu unterstützen. Während leer stehende große Gebäude, wie das Hansa-Center, vergammeln, will Oberbürgermeister Tischler einen neuen Verwaltungspalast in die City stellen. Kostenpunkt: bis 300 Millionen Euro.

 

Dagegen fordern viele Leute zu Recht, die leer stehenden Gebäude zu nutzen. Zumal die City immer mehr den Bach runter geht.

 

Komischerweise läuft dagegen die Vermarktung ehemaliger Liegenschaften der RAG (ehemals Ruhrkohle AG, Anm. d. Red.), wie die Verwaltung am Gleiwitzer Platz. Ein Zufall, dass auch das Amt für Wirtschaftsförderung einzieht?

 

Was für ein kapitalistischer Unfug, dass die breite Masse der Bevölkerung einer Stadt mit fast 120.000 Einwohnern der Spekulation dubioser Kapitalinvestoren nach Höchstrpofit unterworfen ist. In einem sozialistischen Staat würde der monopolistische Grundbesitz enteignet und für die Allgemeinheit genutzt. So für den dringend notwendigen Neubau von erschwinglichem Wohnraum. Schon jetzt müssen wir für sozialen Wohnungsbau kämpfen.

 

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