1. Weltkongress United Front

1. Weltkongress United Front

Hier entsteht etwas Neues, dessen Zeit gekommen ist!

Das Konsultativkomitee der internationalen antiimperialistischen und antifaschistischen Einheitsfront veröffentlichte eine aktuelle Pressemitteilung über den Start des ersten Weltkongresses. "Rote Fahne News" dokumentiert sie.

Hier entsteht etwas Neues, dessen Zeit gekommen ist!
Protest gegen die Unterdrückung und ein ausgelassenes Fest eröffnen den 1. Weltkongress der United Front (rf-foto)

Gestern startete der 1. Weltkongress der internationalen Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg mit 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. 120 Antiimperialisten sind dazu aus dem nahen und fernen Ausland aus über 30 Ländern nach Truckenthal/Thüringen angereist. Über 200 Menschen hatten zuvor tagsüber die Gedenkstätte des früheren Konzentrationslagers Buchenwald besucht.


Monika Gärtner-Engel, Co-Präsidentin der Einheitsfront: „Viele der internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen selbst aus faschistischen Ländern, wie der Türkei oder dem Iran. Für sie war besonders inspirierend, wie in Buchenwald allem Terror zum Trotz illegale Organisiertheit, Solidarität und Selbstbefreiung möglich war."


Am Abend des 4. September stellten sich im Rahmen eines kulturvoll umrahmten Begrüßungsfests zahlreiche der anwesenden Delegationen von bereits über 100 Mitgliedsorganisationen vor. Von A wie Afghanistan, über I wie Indien bis W wie Westpapua war das ein Parforceritt zum Thema Ausbeutung und Unterdrückung und Widerstand dagegen rund um die Welt. Von Bergarbeitern bis Umweltkämpfern und Friedensaktivisten, Menschenrechtlern bis Revolutionären und Marxisten-Leninisten, über couragierte Frauen, der Jugend für die United Front oder Indigenen reicht das Spektrum aus vier Kontinenten.

 

Edith Luz/Peru vom Konsultativkomitee: „Hier wächst wirklich zusammen, was international zusammen gehört. Eine facettenreiche, kompetente, streitbare, kämpferische und naturgemäß auch kontrovers diskutierende Bewegung erhebt den Anspruch, dass hier etwas bedeutendes Neues entsteht. Etwas Neues, das vielleicht noch in den Kinderschuhen steckt. Etwas Neues, das aber großes Potential hat und das eine entscheidende Sache eint: Die unbedingte Einheit im Kampf gegen Faschismus, Krieg und Umweltzerstörung."


Entschieden protestierte der Kongress gegen die Unterdrückung der internationalen Teilnahme durch die Bundesregierung, 30 Teilnehmenden aus 18 Ländern wurden Visa verweigert durch deutsche Botschaften, die Baerbocks Außenministerium unterstehen. Der Kongress verabschiedete dazu diese Resolution.

 

Dem Delegierten aus Bangladesch von der SPB wurde allen ernstes sein Visum verweigert, weil dieser Kongress auch unter kommunistischem Einfluss stattfinde und von der MLPD unterstützt wird. Weil diese von der Regierung beobachtet wird, wäre das eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung und die internationalen Beziehungen. Monika Gärtner-Engel: „Das zeigt: der wertebasierten Außenpolitik der Ampel sind offensichtlich die Werte der internationalen Solidarität, des gesellschaftlichen Fortschritts und einer Zukunft frei von Ausbeutung und Unterdrückung verhasst."

 

Doch all das wird den gestern schon deutlich spürbaren Aufbruch der „United Front" nicht aufhalten.

 

Weitere Informationen finden sie hier: www.icor.info