Leserbrief
Danke für den Artikel, der das Co-Management der Betriebsrats-Spitze aufs Korn nimmt
Zur Korrespondenz „6.000 Euro im Monat - das reicht ihm nicht…“, die am 28. August auf "Rote Fahne News" erschienen ist, schreibt ein Leser:
Lieber Wb, danke für den Artikel, der das Co-Management der Betriebsrats-Spitze aufs Korn nimmt. Das darin genannte BGH-Urteil gilt ja allgemein, nicht nur für VW und Porsche.
... Ich denke, wenn die Spitzenfunktionäre der - durchweg zu 100 Prozent freigestellten - Betriebsräte in den Großbetrieben (z.B. der Automobilindustrie) eine "hypothetische Karriere" als Basis für ihre Gehaltsentwicklung fordern, sollte man dagegen eine Polemik entwickeln. Das fehlt noch in dem Artikel. Vielleicht wäre es gut, wenn aktive IG-Metaller ihre Meinung dazu an die Rote Fahne Redaktion schreiben.
Noch eine Ergänzung zum Schluss des Artikels: "selbstlose und kämpferische Betriebsräte" - ja, und dazu gehört auch, die Freistellung von der Arbeit auf das für die Betriebsrats-Arbeit notwendige Maß zu beschränken. Der tägliche Kontakt mit den Kollegen am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Faktor.