Rumänien

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Streiks und Proteste gegen Kürzungen

In Rumänien wehren sich die Beschäftigten der Finanzämter gegen Pläne der Regierung, ihre Gehälter bzw. Zulagen um ca. 140 Euro zu kürzen. Die Gewerkschaft hat deswegen zu zweistündigen Warnstreiks aufgerufen. Am 10. und 11. August war es zu spontanen Streiks von jeweils 10.000 Beteiligten gekommen, als die Regierung ihre Pläne bekannt gemacht hatte. Allerdings liegen die Löhne der Beschäftigten im Finanzministerium mit ca. 1.200 Euro deutlich höher als das Durchschnittseinkommen von 900 Euro. In den vergangenen Monaten hatte es in Rumänien bereits lange Streiks von Lehren und Beschäftigten im Gesundheitswesen gegeben, weil ihre Einkommen so niedrig sind.