Protesterklärung
Sofortige Visums-Vergabe für zwei afghanische Aktivisten der Arbeiter-und Befreiungsbewegung!
Im Auftrag des Hannoveraner Freundeskreises für zwei afghanische Aktivisten der Arbeiter-und Befreiungsbewegung wendet sich Kurt Kleffel mit einer Protesterklärung an Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, an die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan, derzeit in Teheran und in Islamabad und an die demokratische Öffentlichkeit und Presse.
Wir protestieren entschieden gegen die willkürliche und politisch motivierte Einreisebehinderung für zwei afghanische Freiheitskämpfer durch die Deutsche Botschaft in Afghanistan (derzeit tätig in Islamabad/Pakistan und Teheran/Iran).
Diesen Personen (deren Namen und Organisationszugehörigkeit aus Gründen des persönlichen Schutzes vor politischer Verfolgung nicht offen genannt werden können) wollen vom 1. bis 3. September dieses Jahres an der 3. Internationalen Bergarbeiterkonferenz bzw. vom 5. bis 6 September an dem Kongress der internationalen Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg in Truckenthal/Thüringen teilnehmen und ihre Erfahrungen aus Afghanistan in den internationalen Erfahrungsaustausch einbringen.
Während die Dienststelle der Deutschen Botschaft in Islamabad/Pakistan den bereits am 24. Juni 2023 eingereichten Visumsantrag unbearbeitet liegen lässt und sich gegenüber jeglicher Nachfrage stumm stellt, gibt die Dienststelle in Teheran an, es handele sich um keinen „Notfall“. Das ist unerhört! Beide Konferenzen haben ausdrücklich zum Thema, dass in vielen Ländern dieser Erde Freiheitskämpfer, Revolutionäre, Kommunisten, Gewerkschafter vom Tod bedroht sind, dass sich Millionen Menschen weltweit und insbesondere auch in Afghanistan durch die sozialen, politischen, kulturellen und ökologischen Verhältnisse in einer existenzbedrohenden Not befinden.
Wir erwarten und verlangen die sofortige Erteilung der Visa zur Einreise nach Deutschland.
Kurt Kleffel