Flugzeugabsturz
Prigoschin soll tot sein
In der russischen Region Twer ist am Mittwochabend ein Privatjet abgestürzt. Nach offiziellen Angaben gehört er dem Chef der russischen Söldnertruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin. Dieser hatte vor zwei Monaten einen Putsch gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin versucht.
Die MLPD hat die faschistische Putin-Diktatur wie den faschistischen Putschversuch als gleichermaßen ultrareaktionär und volksfeindlich gebrandmarkt.
Das russische Katastrophenschutzministerium meldete, dass sich zehn Menschen an Bord befanden: sieben Fluggäste und drei Besatzungsmitglieder. Laut der Nachrichtenagentur Tass war das Flugzeug auf dem Weg von Moskau nach Sankt Petersburg. Wenige Minuten nach dem Start des Flugzeugs soll der Kontakt zu der Besatzung abgebrochen sein.
Die russische Luftfahrtbehörde erklärte wenige Stunden nach dem Absturz offiziell, dass sich auch der Chef der Söldnergruppe Wagner an Bord der Maschine befunden habe. Auch dessen Stellvertreter und Mitbegründer der Wagner-Gruppe, Dmitri Utkin, habe zu den Passagieren gezählt. Beide seien tot. Dies wird auch über den der Wagner-Gruppe nahestehenden Telegram-Kanal "Grey Zone" verbreitet, Prigoschin sei bei dem Absturz gestorben. Der russische Zivilschutz teilte mit, alle zehn Insassen seien ums Leben gekommen.
Eine amtliche Bestätigung oder eindeutige Belege für den Tod des Chefs der Privatarmee Wagner gibt es allerdings noch nicht. Vielfach wird über einen Mordkomplott vonseiten Putins spekuliert.