Tarifrunde

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Handelsverband NRW spielt weiter auf Zeit

Auch bei der 4. Verhandlungsrunde am 25. August brachte es der Handelsverband NRW fertig, im wesentlichen an seinem unverschämten Angebot von 8,5 Prozent tabellenwirksamer Erhöhungen der Löhne bei einer Laufzeit von 24 Monaten festzuhalten. Mit Recht lehnt ver.di das als Reallohnverlust ab und kritisiert die Verschleppungstaktik der Verbände. So soll die nächste Verhandlung am 17. Oktober stattfinden. Auch wenn die vielen Warnstreiks für erste Probleme bei der Lebensmittelversorgung gesorgt haben, reichen diese offensichtlich nicht aus, damit die „Arbeitgeber“ ernsthaft auf die Forderungen von ver.di nach 2,50 Euro mehr in der Stunde bei 12 Monaten Laufzeit eingehen. Deshalb sollte jetzt die Diskussion in ver.di breit geführt werden, die beeindruckende Streikbereitschaft zu nutzen: für Urabstimmung und unbefristeten Flächenstreik!