Geplante Rentenreform
Finanzierung durch unsichere Aktien
Politiker im Bundestag sind im Wesentlichen die Handlanger der Konzerne. Das beweist sich an dem Vorhaben der Bundesregierung, die Rente zu "reformieren".
Nach alter und völlig abgedroschener Manier warnen "Berater" von Wirtschaftsminister Habeck, die Rente sei selbst auf dem Niveau von 48% des Durchschnittverdienstes nicht dauerhaft zu finanzieren. Hier kommt ein sogenannter Aufbau eines Generationskapitals in Frage, d.h. Aktien sollen ins Spiel kommen. Quelle: www.freenet.de/nachrichten/politik/experten-warnen-vor-finanzierungsproblemen-bei-der-rente-40461630.html
Ganz im Sinne der faschistoiden Partei AfD meinen die Berater des Wissenschaftlichen Beirats, dass schon in den 2040er-Jahren mehr als die Hälfte des Bundeshaushalts in die Rente fließt, (Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats, Eckhard Janeba). Demagogisch schreibt Janeba, durch das Festhalten an dem jetzigen Rentenniveau wird die Finanzierung von Zukunftsaufgaben verdrängt, etwa der "sozial-ökologische Umbau der Wirtschaft". Was damit gemeint ist, beweist sich bereits an der jetzigen Politik: Milliarden Euro in die Rüstungsindustrie oder zur Subventionierung von Konzernen, im Gegensatz dazu Abwälzung der Krisenlasten auf die Masse der Bevölkerung wie durch die Inflation.
Die größte Frechheit ist die geplante Finanzierung der Renten durch unsichere Aktien. Verlieren solche Aktien gänzlich an Wert, ist sogar das Leben der zukünftigen Rentner gefährdet, weil dann überhaupt keine Rente mehr gezahlt wird! Es ist kein Wunder: Immer mehr Menschen misstrauen der Regierungspolitik! Aber die Alternative kann nicht in rechtslastigen Organisationen und Parteien liegen, sondern in einer Gesellschaft, wo der Mensch im Mittelpunkt steht und die Produktion im Einklang mit der Natur steht sowie alle Errungenschaften der Technik allen zugute kommen und nicht nur einer kleinen Minderheit! Anstelle einer privaten Rente Finanzierung der Sozialabgaben durch eine umsatzbezogene Unternehmenssteuer!