Großbritannien
96-Stunden-Streik der Assistenzärzte endet
Vom 11. bis 15. August organisierten Tausende Assistenz-Ärzte und Ärzte im Praktikum in Großbritannien ihren mittlerweile fünften Streik für eine angemessene Bezahlung im staatlichen Gesundheitsdienst NHS. Sie fordern 35 Prozent mehr Lohn, weil er in den vergangenen 15 Jahren entsprechend gesunken sei. Der Streik, organisiert von der British Medical Association (BMA), verschärft die Lage im britischen Gesundheitswesen. Schon jetzt gibt es ständig lange Wartezeiten für die Patienten. Allerdings erklären die jungen Ärzte, sie werden für ihre Forderungen weiter kämpfen. Premierminister Rishi Sunak bietet sechs Prozent Lohnerhöhung und eine Einmalzahlung von 1250 Pfund Sterling (rund 1450 Euro).