Stralsund
Würdevolle Hiroshima-Gedenkveranstaltung mit klarer Perspektive: echter Sozialismus!
Am 6. August lud die Umweltgewerkschaft in Stralsund zum Gedenktag an den verheerenden Atombombenabwurf auf Hiroshima durch US-Streitkräfte ein. Als Ortsgruppe Rügen-Stralsund haben wir diese Veranstaltung mit einem Bücherstand und einem kämpferischen Redebeitrag maßgeblich geprägt. In unserem Beitrag stellten wir heraus, dass der drohende atomare Dritte Weltkrieg und die eingesetzte globale Umweltkatastrophe zur Existenzfrage der Menschheit geworden sind.
Das bedeutet „Aktiver Widerstand – Gegen den atomaren Dritten Weltkrieg“ als Teil einer weltweiten Friedensbewegung, die sich gegen jede imperialistische Aggression richtet. Gleichzeitig müssen wir eine Spaltung der Friedensbewegung verhindern. Dazu brauchen wir einen klaren Kompass und eine Orientierung, die uns nur durch einen klassenbewussten Standpunkt gegeben wird. Denn Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter! Wir zeigten auf, dass sich das imperialistische System in einer gesamtgesellschaftlichen Krise befindet. Die Menschheit ist massiv bedroht. Es gibt nur eine Perspektive: Den echten Sozialismus! Die Rettung der Erde erfordert einen gesellschaftsverändernden Kampf gegen den Imperialismus.
Als weitere Redner traten außerdem der stellvertretende Bürgermeister von Stralsund auf, der in seiner Rolle als Vertreter der Initiative „Major for Peace“ zu den Folgen des Einsatzes der Atombombe sprach und eine weltweite Vernichtung dieser Waffen forderte. Von der Partei Die Linke sprach Kerstin Kassner (ehem. MdB). Sie verknüpfte den Gedenktag mit der Forderung eines sofortigen Stopps von Waffenlieferungen an die Ukraine und ein generelles Exportverbot deutscher Waffen in die Welt.
Unterstützt wurden wir von Freundinnen und Freunden der Widerstandsgruppe Rostock, die mit einem tollen Plakat die aktuelle Situation und den Kampf für den Frieden auf den Punkt gebracht haben. Das Plakat war bei vielen Teilnehmern ein sehr gefragtes Fotomotiv. Begleitet wurden die Redebeiträge von Friedensliedern, die bei allen Teilnehmern zum Nachdenken anregten.
Trotz Regenwetters war dieser Tag sehr erfolgreich. Wir konnten ca. 35 ständige Teilnehmer zählen, vereinzelt blieben Gäste der Stadt stehen, um unseren Ausführungen zu lauschen. Die Aufgeschlossenheit über den Sozialismus als die einzige Perspektive zu sprechen, war deutlich festzustellen. Das zeigte auch die rege Beteiligung am offenen Mikrofon und die emotionale Debatte unter den Teilnehmern. Wir haben an diesem Tag fünf Broschüren „Der Ukrainekrieg und die offene Krise des imperialistischen Weltsystems“ sowie ein Exemplar „Über die Herausbildung der neuimperialistischen Länder“ verkauft.