Präsidentschaftswahlen in Ecuador
Kandidat Fernando Villavicencio ermordet
Zehn Tage vor den vorgezogenen Präsidentschaftswahlen in Ecuador ist der ehemalige Kongressabgeordnete und Präsidentschaftskandidat Fernando Villavicencio erschossen worden. Unbekannte eröffneten das Feuer auf ihn und seine Leibwächter, als er am Mittwoch, gegen 18.20 Uhr, nach einer Wahlkampfveranstaltung in sein Auto steigen wollte. Etwa 40 Schüsse wurden abgegeben. Seine Begleiter wurden verwundet. Villavicencio hatte sich öffentlich gegen die Korruption im Lande ausgesprochen. Außerdem hatte er sich mit der Drogenmafia im Lande angelegt. Der oder die Attentäter werden in dieser Richtung vermutet.