Leserbrief
Jeder Artikel sollte ein konkretes Argument zur Bewusstseinsbildung über den Sozialismus enthalten
Während es begeisternde Artikel gibt, wie dem Sozialismus neues Ansehen verliehen werden kann, fallen mir anhaltend Artikel auf mit dem berühmten „roten Schwänzchen“.
So auch der Rote-Fahne-News-Artikel "Kampfmittel in Nord- und Ostsee - sehenden Auges in die regionale Umweltkatastrophe". Der sinngemäß gleichartige Schlusssatz, dass die Probleme erst mit dem Sozialismus gelöst werden, ist eine leere Formel.
Enthüllungen über die Destruktivkräfte bis hin zur Barbarei decken den menschenverachtenden Charakter des kapitalistischen Systems auf. Dazu gehören auch die Ursachen und Gesetzmäßigkeiten. Damit fängt aber die eigentliche Aufgabe erst an, was ist die Alternative! Im konkreten Fall: Wie soll mit dem Zeug verfahren werden? Wer ist verantwortlich für die Beseitigung? Was kann und muss direkt erkämpft werden, welche Schäden sind als Hypothek für den Aufbau des Sozialismus zu bewältigen und wie werden wir im Sozialismus damit umgehen ...
Das kann nicht alles in jeweils einem Artikel verarbeitet werden. Aber jeder Artikel sollte ein konkretes Argument zur Bewusstseinsbildung entwickeln, wie z.B.: Warum der Kapitalismus das nicht lösen kann - Wie geht der Sozialismus damit um - Welche Merkmale sind dazu die Grundlage (gegen antikommunistische Verdrehungen) - Warum ist das keine Utopie (wie die MLPD heute arbeitet).
Je komplizierter die Lage ist, umso größer ist die Suche unter den Massen nach Klarheit. Nutzen wir die Trümpfe unserer entwickelten ideologisch-politischen Linie, die Kompetenz der vielfältigen internationalen Erfahrungen und die Ideen der Massen für die schöpferische Ausgestaltung des Weges und der Merkmale der neuen befreiten Gesellschaft!