Pressemitteilung

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Justice for Mouhamed: Heute Gedenkfeier in Dortmund

Der Freundeskreis Mouhamed und der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität in Solidarität International rufen, wie bereits berichtet, am heutigen 8. August um 16 Uhr zu einer Gedenkfeier am Tatort / an der Gedenktafel an der Missundestraße in Dortmund auf. Mouhameds Bruder, Sidy Dramé, der in Ndiaffate / Senegal lebt, wo auch Mouhamed begraben ist, wird in enger Zusammenarbeit mit uns am gleichen Tag gemeinsam mit dem Dorf eine Gedenkfeier durchführen.

Der Solidaritätskreis um William Dountio behauptet - Einklang mit Teilen der Presse, „unabhängig von Parteien und allein im Auftrag von Sidy Dramé“ zu agieren. Wie kann es sein, dass dann etwa Stadtkämmerer Jörg Stüdemann von der SPD und Bezirksbürgermeisterin Hanna Rosenbaum von den Grünen teilnehmen? Sind sie etwa keine Parteivertreter? Stehen sie etwa nicht für die rassistische Flüchtlingspolitik der Ampel-Regierung und der EU? Hier besteht tatsächlich ein fundamentaler Unterschied zwischen beiden Aktivitäten: der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität bekämpft diese menschenverachtende Flüchtlingspolitik, wie das Abkommen mit Tunesien oder aktuell die haarsträubenden Vorschläge von Innenministerin Nancy Faeser. Wer mit den Verantwortlichen für diese Richtung, zuweilen im direkten Einklang mit der AfD, demonstrieren will, soll ruhig zum Solidaritätskreis um William Dountio und offiziellen Politikvertretern gehen - und ist dort gut aufgehoben.

 

Der Freundeskreis Mouhamed kritisiert die stiefmütterliche und teils tendenziöse Behandlung der Aktivitäten des Freundeskreises. Dazu meint Klara Kossack von der Sprechergruppe des Freundeskreises: „Bei den Veranstaltungen des Freundeskreises Mouhamed können sie sich selbst ein Bild machen und auch die Wahrheit über das angebliche ‚Distanzierungsvideo‘ von Sidy, dem Bruder Mouhameds, und die in Wirklichkeit sehr enge Zusammenarbeit erfahren.“

Der Aufruf, der der Presse bereits vorliegt, wird zum Beispiel unterstützt von:

15 Flüchtlinge im Asylverfahren; Rechtsanwalt Heinz Schmitt, Duisburg, und Rechtsanwalt Roland Meister, Essen, beide seit 40 Jahren Verteidiger von linken und revolutionären Migrantinnen und Migranten in politischen Strafverfahren und Aufenthaltsangelegenheiten; Ayten Karaman, Yeni Kadin / Neue Frau, Delegierte bei der 3. Weltfrauenkonferenz in Tunis; ATIF (Föderation der Arbeiter aus der Türkei in Deutschland); ADHF (Föderation für demokratische Rechte in Deutschland); Karl Nümmes, Liedermacher Berlin; BergAUF Bergkamen; Meral Dogan, Mitglied des Bundesmigrationsausschusses von ver.di; Yener Sözen, Rechtsanwalt; Monika Gärtner-Engel, Internationalismusverantwortliche der MLPD; Frank Jasenski, Rechtsanwalt; Anna Schmid, Jugendverband REBELL; Heinz Ratz, Schriftsteller und Musiker; Träger der Integrationsmedaille der Bundesrepublik Deutschland; Compania Bataclan, Band aus NRW; Prof. Dr. Claus Melter/ Hochschule Bielefeld / Verein Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung Bielefeld; Fitz Ullmann, Internationalistisches Bündnis gegen Rechtsentwicklung, Faschismus und Krieg; Carola Rackete, Kapitänin auf der "Sea Watch 3", Peter Weispfenning, Rechtsanwalt, Jan Specht, Stadtverordneter, Stefanie Augustin, Deutsch-Philippinische-Freunde; Ingrid Schween "Die Unbeugsamen Velbert / Essen"; Sevim Frauenverband Rozerin Dortmund, Celestine Dingkah, Southern Cameroon European Women e.V.; Dortmunder Montagsdemo; Brigitte Gebauer; Bundesvorstand Frauenverband Courage; Prof. Christian Jooß, Göttingen, Peter Römmele, Vorsitzender des MLPD-Landesverbandes NRW, Lisa Höchtl, Sprecherin der Montagsdemo Köln; Alassa Mfouapon, Bundessprecher Freundeskreis Flüchtlingssolidarität; Marja Spaans (Marikana); Sarah Rißmann (Internationalistisches Bündnis), Klara Kossack (Jugendverband REBELL und ROTFUCHS-Organisation); Olaf Swillus, LinksDiagonal.