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Hiroshima- und Nagasaki-Tag am 6. und am 9. August – weltweite Atomgefahren wachsen
Bundesweit finden ab dieser Woche und besonders an den beiden Gedenktagen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. August und am 9. August Protestaktionen und Mahnwachen statt.
Hier sind einige Zeiten und Orte der Aktionen zu finden: www.friedenskooperative.de. Angesichts der zunehmenden Gefahr eines atomaren Dritten Weltkriegs ist der aktive Widerstand dringend geboten! Neben der Atomkriegsgefahr wachsen auch die Gefahren aus der zivilen Nutzung der Atomenergie an, die weltweit beschleunigt ausgebaut wird. Der Begriff ist ein Etikettenschwindel: die sogenannte zivile Atomtechnologie erbrütet das Material, das schließlich in die nuklearen Sprengköpfe wandert.
Trotz des „Ausstiegs aus der Atomenergie“ in Deutschland, ein Erfolg des Kampfes der Umweltbewgung, bleibt das Land Dreh- und Angelpunkt atomarer Technologie und der Vorbereitung eines Atomkrieges. Deshalb findet eine der Mahnwachen am 6. August um 13.30 Uhr vor der Urananreicherungsanlage Gronau statt, die viele Länder Europas und auch noch Russland beliefert. Ein aktueller trauriger Anlass ist ein Unfall in einer Nuklearfabrik im Ural, bei dem ein russischer Arbeiter ums Leben kam. Ein Ballon mit abgereichertem Uran schlug leck und tötete den Kollegen. Radioaktivität sei keine ausgetreten – aber solche Entwarnungen hören wir bei diesen Unfällen ja immer.
Noch relativ lautlos ging der symbolische Spatenstich für den Neubau einer Fabrik des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall im rheinischen Weeze über die Bühne, in der ab 2025 400 Arbeiterinnen und Arbeiter Teile für den modernsten US-amerikanischen Tarnkappen- und Atombomber F35 produzieren sollen. Die Bundesregierung hat ja 35 dieser Maschinen bereits bestellt. Auch das sollte Anlass sein, energisch den Kampf gegen die Atomkriegsvorbereitung voranzutreiben. Einige Montagsdemos planen, dies zum Thema der Montagsdemos am 7. August zum Thema zu machen.