Kitzingen

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Autozulieferer Fehrer schließt zwei Werke

Der Autozulieferer Fehrer, der Bauteile für den Fahrzeuginnenraum entwickelt und produziert, will im kommenden Jahr zwei seiner sechs deutschen Werke stilllegen.

Korrespondenz

Betroffen sind die fränkischen Standorte Großlangheim und Wiesentheid; beide in der Nähe des Fehrer-Hauptsitzes in Kitzingen gelegen. Nach Informationen der lokalen Nachrichtenseite "inFranken.de" würden dadurch 270 Arbeitsplätze betroffen. Schon jetzt arbeitet ein Großteil von Fehrers rund 5.000 Beschäftigten im Ausland. Sie produzieren in den USA, Mexiko, China, Südafrika, Ungarn und der Tschechischen Republik. Die Produktionszweige der abzuwickelnden Werke in Franken sollen an diese anderen Standorte wandern.

 

Die Geschäftsführung argumentiert mit einer Kostenexplosion, die besonders die deutsche Automobilzulieferindustrie treffe. "Strikte Effiziensprogramme" seien nicht wirksam genug gewesen. Die MLPD tritt dafür ein, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter von ihren eigenen Interessen ausgehen und den Kampf um jeden Arbeitsplatz führen. Länderübergreifender Kampf um jeden Arbeitsplatz und Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich statt sich in Konkurrenz um die schlechtesten Arbeitsbedingungen und die niedrigsten Löhne treiben zu lassen!