Diabetes

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Verhängnisvolle Desinformation zu Süßstoffen und „Zuckeraustauschstoffen“

Ca. 45 Mrd. pro Jahr betragen die volkswirtschaftlichen Kosten der Diabetes-Pandemie. Über 8 Mio. Deutsche sind Diabetiker – Tendenz steigend. Für die Betroffenen ein bitterer Verlust an Lebensqualität, für Lebensmittel- und Pharma-Konzerne ein Bombengeschäft!

Dr. Willi Mast

Damit dieses Geschäft läuft, wird seit Jahrzehnten systematisch desinformiert - über Lebensmittel, die Diabetes befördern; über zuckerfreie Diabetiker-Lebensmittel und -Getränke wie z.B. „Cola zero“; über die Risiken der Süßstoffe wie Stevia, Cyclamat und Aspartam - und über „Zuckeraustauschstoffe“ wie Fruktose als angebliche Alternative zu Glucose.

 

Die Bundesregierung gibt seit Jahrzehnten Rückendeckung für die verlogenen Werbefeldzüge der Lebensmittel-Monopole. Selbst minimale Einschränkungen werden abgelehnt - wie eine Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel oder steuerliche Anreize für gesunde bzw. ungesunde Lebensmittel. Von klein an werden Kinder auf Süßigkeiten getrimmt, süchtig, dick und krank gemacht.

 

Gleichzeitig blüht das Geschäft der Pharma-Monopole mit immer neuen und extrem teuren Diabetes-Medikamenten. Auch medizinische Fachgesellschaften lassen sich in die Werbestrategien einbinden. Diabetes-Vorbeugung steht nicht auf dem Programm der Fortbildungsveranstaltungen  – ein Paradebeispiel für käufliche und pseudowissenschaftliche Medizin.

 

Fruktose ist ein bewährter Zuckeraustauschstoff in Limonaden und zahlreichen Lebensmitteln. Er lässt sich konsumieren, ohne den Blutzucker nach oben zu treiben. Das bringt aber keinen Vorteil. Im Gegenteil werden Adipositas, Fettleber, Bluthochdruck, Herzkrankheiten, der Ausstoß von Insulin etc. sogar noch gefördert.

 

Ganz ähnlich der Effekt von künstlichen Süßstoffen, die als kalorienarm und zur Diabetes-Vorbeugung angepriesen werden. Auch sie befördern Diabetes-Stoffwechsel, Herzkreislaufkrankheiten und vorzeitigen Tod. Erstmals hat jetzt die Weltgesundheitsorganisation in einem Leitfaden vor künstlichen Süßstoffen gewarnt (lt. Ärzte-Zeitung 28.Juli 2023).

 

Eine bewusste, jahrzehntelange Desinformation, die millionenfaches Leid und vorzeitiges Sterben in Kauf nimmt – das kann man nicht anders als kriminell brandmarken.  Opfer sind zunehmend Kinder und Jugendliche, bei denen die Fehlernährung zu Adipositas, Bewegungsarmut, psychomotorischen Entwicklungsstörungen, Depressionen, Eßstörungem und Suchtverhalten - und zu einem Rattenschwanz von chronischen Folgekrankheiten. Es handelt sich offensichtlich um einen der größten Medizin-Skandale der Nachkriegsgeschichte. Die Kinder, Jugendlichen, Eltern, Lehrer und Erzieher zu sensibilisieren, gegen den Strom zu schwimmen und auf eine bewusste und gesunde Ernährungsweise zu achten – das ist auch eine wichtige Aufgabe einer marxistisch-leninistischen Jugend-, Frauen- und Wohngebietsarbeit.

 

Human-Insulin wird aussortiert – aus Profitgründen! Für die Behandlung von schweren Diabetes-Erkrankungen wird Insulin benötigt. Früher wurde es aus der Bauchspeicheldrüse vom Schwein oder Rind hergestellt. Seit den 60er Jahren wird besser verträgliches humanes Insulin synthetisch hergestellt. Weil sich damit keine maximalen Profite erzielen lässt, werden in den letzten Jahren zunehmend „Insulin-Analoga“ beworben und eingesetzt. Eigentlich bieten diese nur in bestimmten Fällen wesentliche Vorteile – aber sie sind zum Teil vielfach teurer – und profitabler. Jüngster Schachzug des Pharma-Monopols Sanofi: Die Produktion fast aller Zubereitungen von Humaninsulin wird wegen angeblicher „Herstellungsprobleme“ eingestellt. Versorgungs- und Umstellungsprobleme sind damit vorprogrammiert. Besonders betroffen sind wieder die ärmeren Länder, wo Millionen Diabetiker sich teure Insuline kaum noch leisten können (s.a. BUKO-Pharma-Brief Juni/Juli 23).