In Belgien starteten am Montag die Eisenbahngewerkschaften mit einem dreitägigen Streik gegen Kürzungspläne der belgischen Regierung. Gleichzeitig haben die Lotsen im Hafen Antwerpen mit einer Streikaktion begonnen, die inzwischen den Schiffsverkehr im ganz Belgien lahm gelegt hat. Der Streik ist eine Wiederaufnahme des Konflikts zwischen den Gewerkschaften, die die maritimen Berufe vertreten, darunter die Schifffahrtskontrollstationen und die Lotsen, und der belgischen Koalitionsregierung. Die Regierung kürzt die Rentenpläne, wobei die Gewerkschaft behauptet, dass der neueste Plan eine Kürzung der Renten um bis zu 25 Prozent vorsieht. Für Donnerstag rufen die Gewerkschaften CSC/ACV, FGTB-ABVV und CGSLB/ACLVB zu einer nationalen Demonstration auf den Straßen Brüssels auf.