München

München

Oberbürgermeister stellt OEZ-Attentat in eine Reihe mit Hanau und Halle

Sieben Jahre nach dem faschistischen Mordanschlag durch David S. am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München, dem neun Menschen zum Opfel fielen, hat Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bei einer Gedenkveranstaltung am Samstag die Tat in eine Reihe mit den Anschlägen von Hanau und Halle und dem Mord an Walter Lübcke gestellt. „Da gibt es Zusammenhänge, die lange nicht gesehen wurden, weil das Attentat viel zu lange als unpolitische Tat eines Einzelnen bewertet wurde“, sagte Reiter. Zu diesem Ergebnis waren schon 2017 drei Wissenschaftler gekommen, die von der Stadt München mit einem Gutachten beauftragt worden waren. Sie wandten sich gegen die Beurteilung der Tat als unpolitischen Amoklauf. Die MLPD hat den neunfachen Mord vom ersten Tag an als faschistischen Terroranschlag eingeschätzt.