Ein Todesopfer

Ein Todesopfer

Brennendes Auto-Frachtschiff vor Ameland

Vor der Küste der Niederlande vor Ameland brennt seit gestern, dem 25. Juli 2023, das Auto-Frachtschiff „Fremantel Highway“, beladen mit 3.000 PKWs.

Auslöser war laut Küstenwache der Brand eines Elektroautos. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, kam eine Matrose der 22-köpfigen Besatzung ums Leben, weiter 16 Matrosen wurden verletzt. 1 Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen des tödlich Verunglückten und den Verletzten. Das unter der Flagge Panamas fahrende Schiff kam aus Bremerhaven mit Kurs auf Port Said/Ägypten. Niederländischen Rettungskräften gelingt hoffentlich, den Brand zu löschen und ein Sinken des Schiffes zu verhindern, sonst droht eine massive Vergiftung von Nordsee und Meeresboden.

 

Dieser Brand wirft ein Schlaglicht auf die Skrupellosigkeit, mit der die internationalen Fahrzeug- und Transportmonopole mit dem Etikett „Elekromobilität“ mutwillig die Einheit von Mensch und Natur angreifen. Ein „normaler“ Batterie-Brand eines E-Autos, PKWs oder erst recht eines LKWs ist selbst an Land schwer zu löschen. Elektro-Antrieb wo nötig ist keine Frage: bei Grubenbahnen unter Tage, bei Gabelstaplern in den Werkshallen usw. Aber doch nicht im individuellen Personen- und Güterverkehr. Gütertransporte gehören auf die Schiene. Auf den Weltmeeren gibt es Sonne und Wind genug. Auch im Stadtverkehr sind Systeme möglich wie Trolley-Busse, die das beispielhaft machen.

 

Das brennende Schiff vor Ameland ist ein Fanal: „Nehmt ihnen die Welt aus der Hand!“ Die Zeit  ist reif, das krisengeschüttelte imperialistische Weltsystem revolutionär zu überwinden, und die vereinigten sozialistischen Staaten der Welt zu errichten. Die Arbeiterklasse im Bündnis mit den Unterdrückten formt dann die Gesellschaft im Interesse von Mensch  und Natur. Auch die Elekromobilität kommt dann sinnvoll zum Tragen.