Kenia
Anhaltende Proteste gegen Krisenprogramm
Der kenianische Präsident William Ruto war letztes Jahr gewählt worden, weil er versprochen hatte, die Lebenshaltungskosten zu senken. Auf Druck des Internationalen Währungsfonds (IWF) hatte er jedoch massive Steuererhöhungen für die breiten Massen verfügt. Das hat sofort zu Massenprotesten im Land geführt (Rote Fahne News berichtete am 9.7.2023). Gegen die weiter anhaltenden Proteste geht die Polizei mit brutaler Härte vor – schon über 50 Demonstranten wurden in diesem Jahr erschossen, mehrere Hundert verletzt und verhaftet, wie von Oppositionskräften am Montag veröffentlicht wurde.