Protest gegen Wissing-Besuch

Protest gegen Wissing-Besuch

Ulm: SEK-Einsatz gegen Protestaktion von Klimaktivisten

Eine spektakuläre Aktion führten Klimaaktivisten am Vormittag des 18. Juli an einer Schilderbrücke der stark befahrenen B28 durch. Anlass war der Besuch von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) in Ulm.

Korrespondenz

Das SEK beendete nach dreieinhalb Stunden die Aktion, verhaftete zwei junge Menschen und der kilometerlange Stau löste sich auf. Die Südwestpresse berichtete relativ ausführlich über die Aktion und den Zusammenhang mit dem Politikerbesuch. Sie ließ neben verärgerten Autofahrern auch Personen zu Wort kommen, die Verständnis für die Motive der jungen Aktivisten äußerten.

 

Verkehrsminister Volker Wissing schlich sich über den Hintereingang in den Veranstaltungssaal, weil vor dem Haupteingang Fridays for Future mit knapp 100 Menschen protestierte. Der Protest ist berechtigt, allerdings richtet er sich einseitig gegen die FDP in der Regierung. Ebenfalls schürt es Illusionen in eine Neutralität der bürgerlichen Wissenschaft, wenn sich die Aktivisten als "UnterstützerInnen des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags" bezeichnen.