Ukrainekrieg

Ukrainekrieg

Ukrainische Einheit machte keine Gefangenen

Kriegsverbrechen: Am 18. Juli wurde durch den HUR, den militärischen Geheimdienst der Ukraine, ein Video veröffentlicht, das einen brutalen Feuerüberfall auf einen russischen Transport-LKW zeigt. Gefangene werden nicht gemacht.

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Ukrainische Einheit machte keine Gefangenen
Die ukrainischen Kämpfer nähern sich dem russischen LKW, immer wieder feuern sie Salven mit ihren Gewehren in das Fahrzeug. (Screenshot HUR-Video)

Der Angriff soll sich am 17. Juli ereignet haben, die Einheit zur HUR gehören (deren Emblem, eine Eule mit Schwert über einer Weltkarte, auf der Russland ausgeschwärzt ist, erscheint auch im Video).

 

Das Video zeigt, wie die ukrainischen Kämpfer den schon lange zum Stehen gekommenen LKW weiter beschießen, obwohl das Feuer nicht erwidert wurde, und dann weiter aus nächster Nähe die Fahrerkabine beschießen. Zu diesem Zeitpunkt ist offensichtlich, dass - falls noch jemand in dem Fahrzeug lebt - kein Widerstand zu erwarten ist. Die LKW-Fahrer werden faktisch hingerichtet.

 

Das Video zeigt beispielhaft die menschenverachtende Brutalität, mit der dieser ungerechte Krieg von beiden Seiten an der Front geführt wird. Solche Brutalität muss man entschieden verurteilen und die Verantwortlichen bestrafen.

 

Die Kampfeinheit des Geheimdiensts HUR

Der HUR verfügt über eine eigene Infanterieeinheit, nach einem Monster aus der nordischen Mythologie „Kraken“ genannt. Die Einheit wurde am 24. Februar 2022 – dem ersten Tag des russischen Überfalls auf die Ukraine – in Charkiw aus Veteranen des faschistischen Asow-Regiments und Freiwilligen gebildet. Seither tragen einige der Kämpfer neben den Kraken-Symbolen auch die des Asow-Regiments.

 

Das Symbol der „Kraken“ ist ein Krake mit einem nach oben gerichteten Pfeil, identisch mit der Tiwaz-Rune der 32. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division „30. Januar“. Es wird in einem schwarz-roten Dreieck dargestellt – den Farben der „Organisation Ukrainischer Nationalisten“ (OUN-B) des Faschisten und Hitler-Kollaborateurs Stepan Bandera.

 

Allerdings tragen die in dem Video gezeigten Soldaten keine erkennbaren Abzeichen der „Kraken“, sondern die Flagge der tschetschenischen Republik Itschkerien, die von dem Dschochar-Dudajew-Bataillon der ukrainischen Fremdenlegion verwendet wird. Ob die Kämpfer trotzdem zum HUR gehörten, lässt sich damit aber weder bestätigen, noch widerlegen. Bei subveriven Operationen werden oft Abzeichen anderer Einheiten geführt, um die Tätigkeit der Geheimdienste zu verschleiern – auch wenn das für sich genommen schon völkerrechtswidrig ist.

 

Kämpfer der achten Route-Armee bei der Verteidigung der chinesischen Mauer 1938. Darunter: Das Abzeichen der Armee (Bilder: gemeinfrei)
Kämpfer der achten Route-Armee bei der Verteidigung der chinesischen Mauer 1938. Darunter: Das Abzeichen der Armee (Bilder: gemeinfrei)

Das dritte Grundprinzip der politischen Arbeit der achten Route-Armee

 

Das Abschlachten feindlicher Soldaten widerspricht zutiefst den Prinzipien der proletarischen Kriegsführung. Mao Zedong erklärte deswegen in „Über die Politik" am 25. Dezember 1940, während des Kriegs gegen die japanischen Invasoren, zu den Grundprinzipien der chinesischen roten Armee¹:

 

„Unter den Gefangenen sollen jene, die zwangsweise zum Kriegsdienst gepreßt worden sind und mehr oder weniger zur Revolution neigen, in großer Zahl für unsere Armee gewonnen werden. Die übrigen sind freizulassen; und wenn von ihnen einige abermals gegen uns kämpfen und erneut in unsere Hände fallen, sollen sie wiederum freigelassen werden. Man darf sie nicht beleidigen, darf ihnen die persönlichen Habseligkeiten nicht wegnehmen, darf keine Schuldbekenntnisse von ihnen verlangen, sondern man muß sie vielmehr alle aufrichtig und freundlich behandeln. Wie reaktionär sie auch gesinnt sein mögen, müssen wir ihnen allen gegenüber diese Politik durchführen.“