USA
Hollywood: Jetzt auch Schauspielerinnen und Schauspieler im Streik
Seit 14. Juli streiken die Mitglieder der Filmschauspielergewerkschaft »Screen Actors Guild" (SAG) für einen neuen Tarifvertrag mit den Filmstudios in Los Angeles und New York. Die 160.000 SAG-Mitglieder schlossen sich damit dem Streiks der 11.500 Drehbuchschreiber an, die seit Anfang Mai im Streik sind, und zogen mit Streikposten vor die Studios. Damit streiken erstmals seit 1961 wieder beide gemeinsam gegen die Filmindustrie, die dadurch weitgehend lahmgelegt ist. Bei dem Streik geht es um eine bessere Bezahlung und nicht zuletzt um Folgen von Steamingdiensten und Nutzung von KI in der Filmindustrie für die Einkommen und Arbeitsbedingungen. Die große Mehrheit der Autoren und der Schauspielerinnen lebt am Rande des Existenzminimums.