Hamburg
Morgen Gedenken an die Ereignisse des Altonaer Blutsonntags am 17. Juli 1932
Die Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt lädt für den morgigen Montag, dem 17. Juli 2023, um 18 Uhr zum Gedenken an die Ereignisse des Altonaer Blutsonntags am 17. Juli 1932 ein. Die Gedenkfeier findet am Gedenkstein im Hof des Altonaer Gerichtsgebäudes statt; Zugang über den Hinterhof: Max-Brauer-Allee/Gerichtsstraße.
Wir gedenken am 91. Jahrestag gedenken wir der damaligen Nazi-Provokation gegen die Altonaer demokratische Öffentlichkeit. Kommt zur Gedenkveranstaltung am Gedenkstein, dem Ort der Hinrichtung der vier Altonaer Kommunisten. Ein halbes Jahr vor der Errichtung des Faschismus wurde in Altona vorexerziert, was Faschismus bedeutet: Terror als Herrschaftsmethode gegen jede demokratische Opposition, vor allem gegen die Arbeiterschaft.
Heute erleben wir in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, wie immer mehr Regierungen eine Rechtsentwicklung machen bis hin zu faschistischen Diktaturen oder faschistischen/faschistoiden Regierungsparteien. Steigbügelhalter der Faschisten wie der AfD-Landrat Sesselmann in Sonneberg können sich als Anwälte der einfachen Menschen darstellen. Unser Gedenken dient dem Gedanken, dass der Freiheitskampf der Arbeiterklasse und der Protest der Massen wie er auch durch die vier Kommunisten repräsentiert wurde, am Ende mit der Niederlage der Faschisten im Zweiten Weltkrieg siegreich endete!
Das war auch die größte Niederlage des Antikommunismus! Das gab dem Sozialismus ein hohes Ansehen, das wir heute wieder brauchen, als einzig dauerhaftes Mittel gegen Faschismus und einen möglichen Dritten Weltkrieg. Der Sozialismus ist eine Chance gegen die weitere Entfaltung der globalen Umweltkatastrophe. Diesem Gedanken dient auch das kommende Gedenken an 100 Jahre Hamburger Aufstand.