MAN
Gibt‘s überhaupt Konzerne, die nicht mit der Rüstungsindustrie verwoben sind?
Der folgende Artikel ist im „Vorwärtsgang“, Zeitung von Kolleginnen und Kollegen für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen VW-, Audi-, Porsche-und MAN-Werken erschienen:
Im Leitartikel der Ausgabe 1-23 des Vorwärtsgang wird gesagt, VW verdiene schon lange an militärischer Ausstattung. Als Beispiele werden die Panzer-Getriebe-Firma RENK, das Joint Venture von MAN mit Rheinmetall und die Ausrüstung des Bundeswehr-Fuhrparks genannt.
Die Redaktion Braunschweig weist darauf hin, dass die Beteiligung bei RENK bereits 2020 verkauft wurde. Sie schreibt: „Auch das Geschäftsergebnis der Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH wirkt sich nicht direkt auf das Geschäftsergebnis von VW aus. Es ist eine Minderheitsbeteiligung. Sie taucht nur im Geschäftsbericht 2021 auf, weil der ehemalige MAN-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Stimoniaris im Aufsichtsrat saß. VW versucht, nicht mit Rüstungsprodukten in Verbindung gebracht zu werden. Die Frage ist aber, wer beliefert RENK mit Vorprodukten? Baut die Rheinmetall MAN Military Vehicles auch LKW’s von MAN zu Militärfahrzeugen um?
Der Vorwärtsgang ist auf eure Mithilfe angewiesen. Denn wir Kollegen in der Produktion und Logistik kriegen am besten mit, wo unsere Produkte hingehen. Gebt gern Hinweise bei den Verteilern ab!“