Fukushima

Fukushima

Fließen eine Million Tonnen radioaktiv verseuchtes Kühlwasser ins Meer?

Am Dienstag hat die internationale Atomenergiebehörde der Einleitung von mehr als einer Million Tonnen radioaktiv verseuchtem Kühlwasser aus dem Fukushima-AKW ins Meer zugestimmt. Demonstranten in Südkorea, Fischer in Japan, 18 Pazifikstaaten und China protestierten dagegen. Der Betreiberkonzern Tepco behauptet, das Wasser sei dekontaminiert. Es enthält aber Tritium, überschwerer Wasserstoff. Tritium und Carbon 14 werden nicht aus dem Kühlwasser herausgefiltert. Die Fischer fürchten, ihren Fang nicht mehr verkaufen zu können. In Südkorea kommt es zu Hamsterkäufen von Salz, weil die Menschen befürchten, dass das Meersalz in Zukunft radioaktiv verseucht ist.