Banken geben EZB-Leitzins nur spärlich an Sparer weiter

Banken geben EZB-Leitzins nur spärlich an Sparer weiter

Banken geben EZB-Leitzins nur spärlich an Sparer weiter

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat „im Kampf gegen die hohe Inflation“ bereits zum achten Mal in kleinen Schritten den Leitzins auf zuletzt 4 Prozent erhöht. Da die Banken sich darüber refinanzieren, gibt es öffentliche Kritik daran, dass diese z.B. für Sparguthaben gerademal 1,5 Prozent Zinsen zahlen. Damit bereichern sich die Banken; insbesondere auf Kosten der kleineren Sparer. Denn wer größere Summen auf längere Zeit auf Festgeldkonten anlegen kann, bekommt Zinsen bis zu 4,5 Prozent. Verbraucherschützer fordern deshalb kürzlich Sparkassen auf, Einlagen von Verbraucherinnen und Verbrauchern in Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung anzunehmen und zu verzinsen. Die Commerzbank z.B. wehrt sich gegen solcher Art von „Überforderung“, im Interesse ihrer „Stakeholder“, sprich Großaktionäre.

 

Quelle: Stuttgarter Zeitung 4.7.23