Iran

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Weltweit Protestaktionen - auch in Hannover: Aufstand gegen Hinrichtungen

Unter der Losung "Aufstand gegen Hinrichtungen" hatten iranische demokratische und linke Kräfte in mindestens 19 Städten weltweit für den gestrigen Samstag zu Protestaktionen gegen die beispiellose Hinrichtungswelle im Iran aufgerufen.

Korrespondenz
Weltweit Protestaktionen - auch in Hannover: Aufstand gegen Hinrichtungen
Protestkundgebung in Hannover gegen Hinrichtungen im Iran (rf-foto)

Seit Januar 2023 hat das faschistische Regime über 300 Widerstandskämpfer und -kämpferinnen getötet, allein im vergangenen Monat Mai 142.

 

In Hannover beteiligten sich ca. 300 Teilnehmer an einer Demonstration mit Auftakt- und Abschlußkundgebung, darunter auch Amnesty International und die Omas gegen rechts. Ein iranischer Kommunalpolitiker aus der SPD kritisierte die Passivität der Bundesregierung.

 

Es ist beeindruckend, mit welcher Ausdauer und kämpferischen Moral die iranische Widerstandsbewegung die Proteste gegen die menschenfeindlichen Mullahs organisiert. Nicht zu übersehen ist aber auch die Verwirrung in dieser Bewegung über die gesellschaftlichen Wurzeln der blutigen Terrorherrschaft im Iran und vor allem über die Perspektive dieses Kampfes über die alle einigende Forderung "Nieder mit dem Mullah-Regime" hinaus. Dass der Iran heute ein neuimperialistisches Land mit einer islamistisch verbrämten faschistischen Diktatur, wie es die MLPD vertritt, ist für viele neu.

 

So hatten wir mit unserem Redebeitrag und der aktuellen Ausgabe des Rote Fahne Magazins mit dem Schwerpunkt "Sozialismus, die Alternative zum Kapitalismus" gute Möglichkeiten, einen Beitrag zur Diskussion über den Weg des iranischen Befreiungskampfes zu leisten.