Angola

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Luanda: Tränengas gegen Demonstranten

Anfang des Monats hatte die Regierung von Angola die Subventionen für den Benzinpreis massiv gekürzt, so dass sich dieser verdoppelte. Das führte umgehend zu Protesten, wobei am 5. Juni mindestens fünf Menschen getötet wurden. Für den 17. Juni hatte nun die Opposition landesweit zu Demonstrationen gegen die Preiserhöhung aufgerufen und es wurde in mehreren Städte protestiert. In der Hauptstadt Luanda und in Benguela und Namibe gingen jeweils tausende Menschen auf die Straße. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Demonstranten vor. Angola ist nach Nigeria der zweitgrößte Erdölproduzent in Afrika. Auch Nigeria hatte zuvor seine Subventionierung des Benzinpreises halbiert.