Tarifrunde Bahn

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EVG-Vorstand beschließt Urabstimmung

Nachdem die Zentrale Tarifkommission der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn (DB) für gescheitert erklärt hatte, hat sich der EVG-Vorstand heute der Einschätzung angeschlossen und die Durchführung einer Urabstimmung zur Durchsetzung der Forderungen beschlossen. Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert erklärte nach der Sitzung des Bundesvorstandes: „Angesichts der immer noch hohen Inflation erwarten die Beschäftigten umgehend eine möglichst kräftige Lohnerhöhung. Die DB AG wollte aber in einem ersten Schritt nicht mehr als 200 Euro mehr zahlen und das auch erst im Dezember. Das ist zu wenig und zu spät. Angesichts der unglaublich langen Laufzeit von 27 Monaten, die der neue Tarifvertrag gelten sollte, war auch der Betrag, um den die Löhne insgesamt steigen sollten, viel zu niedrig.“ Jetzt gilt es die Urabstimmung von den Kolleginnen und Kollegen aktiv vorzubereiten, um die volle gewerkschaftliche Kampfkraft einzusetzen.

 

Rote Fahne News wird morgen ausführlich berichten.