Italien

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Bologna: Umweltschützer protestieren mit Gummistiefeln

Mehrere tausend Menschen beteiligten sich am Samstag, den 17. Juni in Bologna, der Hauptstadt der norditalienischen Region Emilia Romagna, an einer Protestaktion gegen die Umweltpolitik der Region. Am 17. Mai war die Region von einer massiven Überschwemmungskatastrophe betroffen. Organisiert wurde der Protest von linken Gruppen, Umweltbewegungen und Gewerkschaften. Sie luden Schlamm und Gummistiefel vor der Regionalbehörde ab - Symbole der großen Einsatzbereitschaft vor allem von Jugendlichen, die tagelang in Menschenketten Schlamm aus Straßen und Wohnungen schleppten. Sie fordern jetzt, dass ernsthafte Konsequenzen aus der Katastrophe gezogen werden - gegen weitere Versiegelung der Böden, Bau- und Verkehrsprojekte.