Sommerfest im Wohngebiet

Sommerfest im Wohngebiet

"Rotfuchs trifft Spider-Man" auf dem Sommerfest in Leverkusen

Nach drei Jahren Corona-Zeit konnten wir endlich wieder ein Sommerfest im Wohngebiet organisieren. Bei bestem Wetter, leckerem Kuchen, Herzhaftem und vor Ort gebackener Pizza, Getränken, bester Stimmung, einem schönen Kinderprogramm und vielen persönlichen Gesprächen konnten wir über 40 Kinder und über 40 Erwachsene aus dem Wohngebiet begrüßen.

Korrespondenz
"Rotfuchs trifft Spider-Man" auf dem Sommerfest in Leverkusen
Kinderschminken war sehr angesagt - so trafen Rotfuchs und Spider-Man in Leverkusen aufeinander (rf-foto)

Beim Kinderprogramm waren Fußball und Kinderschminken der Renner. Natürlich gab es auch die eine oder andere kleine Wasserschlacht zur Abkühlung. Vor Beginn des Fests machten wir noch einen lebendigen und lauten Werbeumzug durchs Wohngebiet, die Musikbox ist immer dabei.

 

Wir hatten gemeinsam mit den Kindern der Kinderorganisation ROTFÜCHSE das Sommerfest vorbereitet und geübt. Wir stellten die Rotfuchsleitung vor, die auch die Gäste begrüßen wollte. Aber, wenn man vor großem Publikum sprechen möchte, werden die Knie doch weich. Ein anderer mutiger Rotfuchs half aus. Wir stellten dann noch den Rotfuchskassierer, den Rotfuchskassenprüfer und den Rotfuchssanitäter vor. Die Gäste, meist Eltern waren beeindruckt und stolz darauf, was die Rotfüchse gemeinsam mit der MLPD auf die Beine stellen und welch großartige Fähigkeiten die Kinder haben.

 

Es gab dann noch ein kleines Interview mit den Rotfüchsen, was wir außer Spielen, Sport und Tanz sonst noch machen. Ein Rotfuchs berichtete vom internationalen Frauentag und dass die Rotfüchse im Wohngebiet Rosen an Frauen und Männer gegen Spende überreicht hatten. Berührt schilderte ein Rotfuchs die Situation der Frauen in Afghanistan: dass Frauen und Mädchen dort nicht lernen und arbeiten dürfen, aber dass sie sich das nicht gefallen lassen und heimlich lernen. Ein weiterer Rotfuchs berichtete über unseren Besuch bei den streikenden Kollegen von Borbet in Solingen.

 

Dann sangen die Rotfüchse gemeinsam das Rotfuchslied und trugen noch zwei Gruppentänze vor. Den Erwachsenen war es zu warm um mitzutanzen.

 

In einer Rede sprach die Verantwortliche der MLPD unter anderem über die Weltkriegsgefahr, die reaktionäre Flüchtlingspolitik der Regierung und über unsere Klage gegen den Oberbürgermeister Uwe Richrath, der sich weigert, den Rotfüchsen einen Schulraum für Rotfuchstreffen zur Verfügung zu stellen. Die Eltern waren völlig empört, die MLPD mache doch eine so gute Arbeit mit Kindern. Es kam bei den Eltern die Frage auf, wie die Klage finanziert wird. Die Finanzierung wird weitgehend über Spenden finanziert und zum Beispiel aus dem Überschuss dieses Festes. Wir haben den Gästen vorgeschlagen, dass wir den gesamten Überschuss des Festes für folgendes verwenden: Ein Drittel wird für die Finanzierung unserer Klage verwendet, ein Drittel für den „Rotfuchs-Sommercamp-Freizeit-Sparclub“ und ein Drittel geht an das Flüchtlingslager in Kara Tepe in Griechenland - zur Finanzierung von Lebensmitteln. Außerdem hatten die Rotfüchse aus Köln Marmelade gekocht. Die Spendeneinnahmen daraus gehen an die 3. Internationale Bergarbeiterkonferenz.

 

Ein rundum gelungenes Fest mit bester Stimmung. Es gab viele Gespräche, wir lernten uns gegenseitig besser kennen, es gab neue Freundschaften und weiteres großes Interesse bei Kindern, bei den Rotfüchsen mitmachen zu wollen. Wir nähern uns einer Rotfuchsgruppe mit 30 Kindern.

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die vielen helfenden Hände von jung und alt zum Gelingen des Festes bedanken!