Bangladesch

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Rohingya in Flüchtlingslagern protestieren

Mehr als eine Million Menschen aus Myanmar, Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya, leben seit 2017 unter extrem schlechten Bedingungen in Flüchtlingslagern in Bangladesch. Nachdem vergangene Woche angekündigt worden war, dass die Lebensmittelhilfen für die Menschen erneut gekürzt werden sollen, protestierten am 8. Juni Zehntausende in den Lagern. Viele wollen zurück nach Myanmar, verlangen allerdings Sicherheiten, dass die von der dortigen Militärjunta nicht eingesperrt werden und fordern das UNHCR auf, entsprechend Maßnahmen zu organisieren. Das Welternährungsprogramm hatte kürzlich die monatlichen Prokopfleistungen von 10 US-Dollar auf 8 US-Dollar gesenkt.